Die Risikobemessung wird vom Versicherer vorgenommen, was eine genaue Beantwortung der Fragen voraussetzt, da der Versicherungsfall abhängig von den vertraglich vereinbarten Klauseln eintritt. Andernfalls besteht für den Versicherten das Risiko, dass der Versicherer die Auszahlung mit Recht verweigert. Auch in diesem Fall verfallen die Beträge. Um festzustellen welche Beiträge fällig sind, reicht meist die gewissenhafte Beantwortung der Fragen im Versicherungsvertrag. Bei einer höheren Versicherungssumme, in der Regel ab 200.000 Euro oder einem entsprechenden Eintrittsalter ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich. Auch eine Verbundene Risikolebensversicherung kann sinnvoll sein.

Ein Versicherungsvergleich lohnt sich

Bei einem Vergleich der verschiedenen Versicherer gehen die entsprechenden Programme davon aus, dass eine ärztliche Untersuchung erforderlich ist, wobei den meisten Versicherten klar sein sollte, welche gesundheitlichen Risiken sie absichern wollen oder müssen, da eine entsprechende Risikolebensversicherung nur dann sinnvoll ist, wenn ein entsprechendes Risiko besteht. Risiko und Eintrittsalter sind also schon im Interesse des Versicherten genau zu ermitteln. Ein Vorteil der Risikolebensversicherung ist die vergleichsweise kurze Kündigungsfrist. In der Regel beträgt diese einen Monat zum Ende des Versicherungsjahrs. Bei einer Vereinbarung einer Ratenzahlung ist die Kündigung auch innerhalb eines Versicherungsjahres möglich. Eine weitere Frage die sich dem Versicherten stellt, ist die nachträgliche Erhöhung der Versicherungssumme.

Erhöhung des Risikos

Nur wenige Versicherer bewilligen diese anlässlich eines neuen Ereignisses, ohne dass sie eine erneute ärztliche Untersuchung verlangen. In den meisten Fällen bieten sie dem Versicherten eine weitere Risikolebensversicherung an. Auch hier wird die genaue Beantwortung der Fragen zur Voraussetzung des Vertrags. Auch eine Verbundene Risikolebensversicherung kann sinnvoll sein. Der Grund dafür, dass eine Risikolebensversicherung günstiger ist, als eine Lebensversicherung, die beispielsweise auch die Berufsunfähigkeit abdeckt oder zu einem bestimmten Datum automatisch fällig wird, ist die Zusammensetzung der Kosten. Eine Risikolebensversicherung enthält nur Kostenanteile zur Absicherung des Risikos und die damit verbundenen Verwaltungskosten.

Da beide Beitragsanteile zum Ende der Laufzeit aufgebraucht sind, können nach Ablauf der Versicherungsdauer keine Beiträge zurückerstattet werden. Bei der Berechnung einer Risikolebensversicherung kann so kalkuliert werden, dass sowohl Brutto- als auch Nettobeträge ermittelt werden. Der Bruttobetrag kalkuliert eine Überschreitung des Versicherungsrisikos, der Nettobeitrag entspricht einem niedrigeren Risiko. Die setzt voraus, dass der Versicherte sein Risiko richtig einschätzt, da er sonst überversichert ist, was bei einer Risikolebensversicherung bedeutet, dass er keine entsprechende Versicherung benötigt, sondern besser mit einer anderen Form der Vorsorge bedient wäre. In einigen Fällen kann aber auch eine sehr viel günstigere Vereinbarung getroffen werden.

Überschüsse aus den Risikoanteilen führen entweder zu einem besseren Tarif oder zur Vergütung der Überschüsse. Dies kann dann der Fall sein, wenn ein Versicherer sein eigenes Risiko anders einschätzt, als der Versicherer. Aus der Berechnung der Überschüsse ergibt sich auch der Nettobetrag. Eine weitere Möglichkeit eine Risikolebensversicherung zu ergänzen besteht in der Unfall-Zusatzversicherung. Diese schließt ein, dass der Versicherte durch einen Unfall stirbt. Dies würde die Todesfallleistung verdoppeln. Da aber eine gute Risikolebensversicherung diese Form des Ablebens miteinschließt, ist diese Zusatzversicherung in den meisten Fällen überflüssig. Eine weitere Möglichkeit, die eine Risikolebensversicherung bietet, ist die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit.

Die meisten Versicherungen bieten diese Form der Risikolebensversicherung als Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung an. Diese übernimmt dann im Falle einer Berufsunfähigkeit die anfallenden Beiträge für die Risikolebensversicherung und einen monatliche BU-Rente.