Der Tod eines nahen Angehörigen ist nicht nur mit einem schmerzlichen Verlust verbunden, sondern stellt die Hinterbliebenen meistens auch vor eine finanzielle Belastung. Hier kann aber schon im Vorfeld eine Risikolebensversicherung abgeschlossen werden. Bei dieser Versicherung werden die Angehörigen, oder Begünstigten, nach dem Ableben mit einer finanziellen Summe unterstützt. Diese Summe setzt sich immer aus den Jahren und den monatlichen Raten zusammen.

Eine Grundabsicherung besteht aber auch schon nach einem kürzeren Zeitraum, hier gibt es aber bei vielen Versicherungen immer Unterschiede. Deswegen sollte immer das Kleingedruckte gelesen werden, da hier gravierende Unterschiede sein können. Die Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung ist eher selten anzutreffen.

Hierfür gibt es auch einen sehr plausiblen Grund – auch Versicherungen wollen eine gewisse Absicherung haben, die zwar einen Todesfall nicht ausschließt, aber die Ursachen schon sehr eingrenzen kann. Beim Abschluss einer Risikolebensversicherung wird normalerweise von den Versicherungen ein ausgedehnter Untersuchungscheck verlangt. In Deutschland und Österreich wird kaum eine Versicherung zu finden sein, die eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung abschließt.

Es gibt aber Versicherungen in England und auch in anderen europäischen Ländern, die sehr wohl auf einen Vertrag einsteigen, obwohl eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung erwünscht ist. Hier gibt es aber auch wieder sehr viele Punkte, die beachtet werden müssen. Da es sich um Versicherungen aus anderen Ländern handelt, kann es auch zu unterschiedlichen Versicherungsmodalitäten kommen. Hier sollte auf jeden Fall der Rat eines Experten hinzugezogen werden, da alleine kaum die Übersicht behalten werden kann. Die meisten Versicherungen bieten auch eine deutsche Übersetzung der Versicherungspolizze an, damit der Versicherte auch weiß, was er unterschreibt.

Was leistet eine Risikolebensversicherung?

Auch die Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung (wenn man dann eine findet), bietet unterschiedliche Leistungen. Hier gibt es dann eigentlich keinen Unterschied zu einer herkömmlichen Risikolebensversicherung. Allerdings ist ein großes Punkt zu beachten – da es sich um eine Risikolebensversicherung handelt, kann es durchaus sein, dass es die Vertragssumme nur bei einem Todesfall ausbezahlt wird. Tritt der Todesfall nicht ein, können die Angehörigen auch nicht mit einer Versicherungssumme rechnen.

Diesen Vertragspunkt sollte genau gelesen und verglichen werden. Oft kam es schon zu einer bösen Überraschung – die Laufzeit der Versicherung war vorbei, aber die Summe wurde nicht ausbezahlt. Wird der Abschluss einer Risikolebensversicherung ins Auge gefasst, sollten genau diese Aspekte genau gelesen werden. Wird die Versicherung aber in ein sehr hohes Alter hinweg abgeschlossen, also über einen langen Zeitpunkt hinweg, dann ist der Versicherte auf der sicheren Seite. Dieser Punkt tritt nicht nur bei einer Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung ein, sondern ist bei allen anderen Varianten auch zu finden.

Wer aber das Geld auch erhalten möchte, wenn kein Todesfall eintritt, der muss die Variante der Kapitalerhöhung wählen. Hier wird das Kapital im Laufe der Jahre erhöht, aber auch die monatliche Rate ist um einiges höher. Hier muss kein Todesfall vorliegen, wenn die Summe nach den vereinbarten Jahren ausbezahlt wird.

Bei vielen Versicherungen wird jährlich eine Steigerung von 3% angeführt. Hier wird vor allem an einen Lebenswandel und auch die Inflation gedacht. Auch diese Wertangleichung findet man bei der Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung.