Eine Risikolebensversicherung ist clever, wenn es darum geht ein Geschäft, Verwandte oder die Familie für den Fall des eigenen Ablebens abzusichern. Gerade Personen, die freiberuflich arbeiten, haben für diesen Frage nicht immer Vorsorge getroffen oder waren dazu früher nicht in der Lage, sodass es auf dem Versicherungsweg möglich ist, Partner/in oder Kinder zu versorgen. Eine Risikolebensversicherung kann auch dann sinnvoll sein, wenn hohe eigene Belastungen das Erbe schmälern würden und Rücklagen durch laufende Verpflichtungen verbraucht würden. Der Unterschied der Risikolebensversicherung im Gegensatz zur einfachen Lebensversicherung sind die Leistungen, die bei einer Risikolebensversicherung nur dann fällig werden, wenn der Versicherungsfall eintritt.

Eine Risikolebensversicherung ist keine Anlageform

Das heißt die Risikolebensversicherung ist keine Anlageform. Daher sind Risikolebensversicherungen auch meist Recht günstig, abhängig vom Risiko des Versicherten. Sie bietet sich als zusätzliche Versicherung an und kann bei einem spezifischen gesundheitlichem Risiko und als ergänzende Versicherung Sinn ergeben. Eine Risikolebensversicherung setzt wie andere Versicherungen auch einen Versicherten und einen Versicherer voraus. Der Vertragsnehmer ist der Träger der Rechte und Pflichten. Da sich auch der Versicherer absichern muss, ist er gezwungen, die Verpflichtungen und Risiken so zu formulieren, dass ein versichertes Risiko durch ein Fehlverhalten des Versicherten nicht vergrößert wird oder durch höhere Beiträge abgesichert ist. Versicherer ist die Gesellschaft, die im Versicherungsfall die vertragliche Summe bezahlen muss. Neben dem Versicherten gibt es die Nutznießer der Versicherung.

Folgendes gibt es bei der Kündigung einer Risikolebensversicherung beachten

Eine Risikolebensversicherung kündigen kann riskant sein. Diese werden im Versicherungsvertrag festgelegt, was bei manchen Versicherern eine spätere Änderung nicht ausschließt. In Versicherungspraxis ist Begriff Risikolebensversicherung von Versicherer zu Versicherer nicht so eng gefasst, wie in der Theorie. Die Grenzen zwischen einer Lebensversicherung und einer Risikolebensversicherung sind manchmal fließend, bzw. ist das Angebot geclustert. Deshalb kann zur eigenen Absicherung und der Absicherung der Angehörigen eine Lebensversicherung abgeschlossen werden, die absehbare Risiken versichert und eine Risikolebensversicherung ergänzend zur Lebensversicherung.

Der Versicherte kann auf diese Weise Veränderungen in seinem Leben und neue Risiken absichern. Wenn im Versicherungsvertrag der Risikolebensversicherung namentlich kein Begünstigter festgelegt wird, geht die Versicherungssumme anteilig an die Erben. Eine bezugsberechtigte Person erhält die in der Lebensversicherung vereinbarte Versicherungssumme. Die Frage nach der Höhe der Versicherungssumme lässt nicht eindeutig beantworten. Geht es um die Absicherung laufender Verpflichtungen, wie zum Beispiel einer Hypothek, sollte die Versicherungssumme sich an der zu erwartenden Tilgungssumme orientieren. Geht es um die Absicherung eines Begünstigten, dann sollte die Versicherungssumme an der Lebenserwartung des oder der Begünstigten gemessen werden. Fällt diese hoch aus, dann bemisst sie sich an der Lebenserwartung des Versicherten.

Eine weitere Eigenart der Risikolebensversicherung ist der Versicherungszeitraum. Dieser kann zum Beispiel zwischen Versicherungsbeginn und der erwarteten Pensionierung liegen. Eine Risikolebensversicherung kündigen kann riskant sein. Es muss aber klar sein, dass die Beiträge einer Risikolebensversicherung anders berechnet werden, als die einer Lebensversicherung im klassischen Sinn. Das bedeutet, dass ein entsprechendes Versicherungsrisiko auch wirklichkeitsnah sein muss. Denn wenn der Versicherungsfall nicht eintritt, verfallen auch die Beträge. Bei der Bemessung der Versicherungssumme gibt es keine pauschalen Regeln. Für die Absicherung eines Angehörigen wird meist eine Versicherungssumme in Höhe von drei bis fünf Jahresgehältern empfohlen.