Da aber eine gute Risikolebensversicherung dieses Risiko abdeckt, ist diese Zusatzversicherung dieser Art in den meisten Fällen unnötig. Eine weitere Möglichkeit, die Versicherer bieten, ist die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit. Viele Versicherungen bieten diese Form der Absicherung als Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung an. Sie übernehmen dann im Falle einer Berufsunfähigkeit die anfallenden Beiträge für die Risikolebensversicherung und zahlen eine monatliche BU-Rente. Dennoch sollte auch ein getrennter Abschluss der Verträge geprüft werden, damit der Versicherte den günstigsten Schutz erhält. Außerdem müssen natürlich die Versicherungsdauern der beiden Versicherungen aufeinander abgestimmt werden. Eine Europa Risikolebensversicherung ist nur in Europa sinnvoll.

Berufsunfähigkeit versichern

Der BU-Schutz kann natürlich auch in einer eigenen Versicherung beantragt werden, wenn sich dies für den Versicherer als vorteilhaft erweisen sollte. Wichtig bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist die anonyme Berechnung der Beiträge, da nur so ein entsprechender Vergleich möglich ist. Eine weitere Frage, die sich stellt, ist die Frage nach der Versteuerung der Versicherungssumme. Sind im Falle der Risikolebensversicherung der Versicherungsnehmer und die versicherte Person die gleichen, dann wird die Versicherungssumme im Versicherungsfall an die erbberechtigten ausbezahlt, was die Versteuerung miteinschließt.

Ist der Nutznießer der Versicherung kein Erbberechtigter, werden keine Erbschaftssteuern fällig, was besonders bei unverheirateten Paaren von Vorteil sein kann. Daraus ergibt sich die Frage, was unverheiratete Paare bei Abschluss einer Risikolebensversicherung zu beachten haben. Die vorgeschlagene hier vorgeschlagene Lösung setzt Vertrauen voraus. Die meisten Versicherungen empfehlen hier, dass der Partner eine Risikolebensversicherung auf das Ableben des anderen abschließt und als Versicherungsnehmer auftritt. Dann ist auch im Versicherungsfall auch dann keine Erbschaftsteuer fällig, wenn der Versicherte auch zu den Erbberechtigten gehört. Diese Lösung kommt sowohl für Männer als auch Frauen in Frage. Eine Europa Risikolebensversicherung ist nur in Europa sinnvoll.

Risiko und Beiträge

Bei Abschluss einer Risikolebensversicherung wird das Risiko inzwischen sehr genau bemessen. Die Begriffe Raucher und Nichtraucher werden in den Versicherungsbedingungen sehr deutlich definiert. Für die meisten Gesellschaften ist der Versicherte Nicht-Raucher, wenn er in den vergangenen zwölf Monaten keinen Tabak konsumiert hat und dies auch nicht mehr beabsichtigt. Für andere dagegen ist man dann Nichtraucher, wenn in den vergangenen zwölf Monaten keine Zigaretten konsumiert hat.

Der Versicherte ist also gut beraten, wenn er neben dem Versicherungsvergleich auch die Versicherungsklauseln genau studiert. Unterschiedliche Definitionen einzelner Risikobegriffe und ihrer Bedeutung lassen sich also nur so ermitteln, was natürlich Einfluss auf die Risikobewertung hat. Diese Unterschiede sind nicht als Spitzfindigkeiten misszuverstehen, sondern werden von den einzelnen Gesellschaften als Vorteil hervorgehoben und beworben. Das bedeutet aber selbstverständlich, dass der Versicherte, der nach Versicherungsabschluss zum Raucher wird einen Nachteil hat. Er ist also gut beraten, wenn er dieses Risiko mit seinem Versicherer bespricht und einer Anpassung der Beiträge zustimmt. Ein weiterer Punkt der Risikolebensversicherung ist die Frage der Vertragsdauer.

Zeitraum berechnen

In bestimmten Fällen können Risiken erst Jahre nach Beendigung einer beruflichen Tätigkeit oder eines anderen Risikos eintreten. In diesem Fällen empfiehlt es sich die Vertragsdauer großzügig anzusetzen. Andernfalls müsste die Versicherung neu beantragt werden, was zu Risikoaufschlägen oder zu einer Ablehnung des Antrags führen kann. Falls sich die Versicherungsdauer als zu großzügig bemessen erweist, hat der Versicherte immer noch die Möglichkeit die Versicherung zu kündigen. In diesem Fall ist auch eine Risikolebensversicherung mit einer technischen Dauer nicht uninteressant. Bei diesem Vertrag wird das Versicherungsrisiko jährlich neu bewertet und dem tatsächlichen Risiko angepasst. Dies kann zwar dazu führen, dass Versicherungsbeiträge steigen, im günstigen Fall aber auch zur Absenkung der Beiträge führen. Diese Art der Versicherung kann man auch mit der Bemessung des maximal möglichen Versicherungszeitraums und des maximal nötigen Vergleichen.