Das Sozialversicherungssystem in Deutschland sieht auch eine gesetzliche Rentenversicherung vor. Diese soll dazu dienen, dass Arbeitnehmer im Alter eine Art finanzielle Absicherung zur Verfügung haben sollen. Doch auch andere Personen fallen unter die Versicherungspflicht. Natürlich ist eine freiwillige Versicherung möglich. Auch ist eine Rente für Personen vorgesehen, welche eine verminderte Erwerbsfähigkeit vorwiesen. Des weiteren gibt es Leistungen, welche die Rehabilitation finanziell einfacher gestalten sollen. Der Rententopf wird durch ein Umlageverfahren gefüllt.

Die Funktionsweise der Rente

Diejenigen, welche einen Beitrag bezahlen finanzieren somit die Personen, welche bereits eine Rente beziehen. Dazu gibt es Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt. Innerhalb der Renten gibt es verschiedenen Risiken. Zum einen ist dies das Alter, eine verminderte Erwerbsfähigkeit und der Tod. Auch zahlen die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung einen Beitrag zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation. Dies soll der Verbesserung der Erwerbsfähigkeit der „ausgemusterten“, potenziellen Arbeitnehmer dienen.

Dies bedeutet, dass ein potenzieller Arbeitnehmer vor der Rente eher zu einer Rehabilitation geschickt wird, ehe die Diagnose Rente lautet. Als Hintergrund dafür steht der Gedanke, dass mehr Arbeiter auch mehr in den Altersschutz einbezahlen können. Die Rentenleistungen, welche an diese Gruppe der Gesellschaft gehen, setzen sich wie folgt zusammen. Es gibt die Versichertenrente. Diese setzt sich aus der Altersrente, der Erwerbsminderungsrente, der Erziehungsrente und der Hinterbliebenenrente zusammen.

Voraussetzungen für eine Rente

Die Voraussetzungen, welche hier erreicht werden müssen, sind persönlich Voraussetzungen und versicherungsrechtliche Voraussetzungen. Die persönlichen Voraussetzungen sind beispielsweise der Tod, das Lebensalter oder die Erwerbsminderung. Versicherungsrechtliche Voraussetzungen setzen sich beispielsweise aus spezifischen Wartezeiten zusammen. Die Altersrente kann bei Erreichen der Regelaltersgrenze beantragt werden. Diese richtet sich nach der aktuell geltenden Rechtslage. Heutzutage ist die Rente so geregelt, dass sich jeder späte beginnende Rentenbeginn auf die Höhe der Rente, positiv auswirkt. So auch das Gegenteil. Eine Rente, welche früher begonnen, vermindert sich die Höhe der Leistungen.

Die Ausnahme ist hier eine Rente für Schwerbehinderte. Im Jahr 2007 wurde die Höhe der Regelaltersgrenze via Gesetzesbeschluss heraufgesetzt. Geht der Rentner, während seines Bezuges der Rente einer Beschäftigung nach, wird dieser von den Zuschüssen der Rente befreit. Dies bedeutet, dass der Arbeitgeber den Rentenbezug, welcher der Renten beziehende erhalten würde übernehmen muss. Dies hat den Hintergrund, dass der Arbeitgeber eher versicherte Personen beschäftigen soll, anstelle von unversicherten. Da in der Praxis der harte Schnitt von einer Beschäftigung zur Rente oft nicht sonderlich vorteilhaft für die entsprechenden Personen ist, gibt es von immer mehr Beschäftigen das Ziel deren Arbeit Schritt für Schritt zu vermindern. Dies hat für den potenziellen Rentner sehr viele und angenehme Vorteile.

Die Riester Rente

Eine weitere Form der Rentenversicherung ist die sogenannte Riester Rente. Diese bezieht stammt aus dem Segment der privaten und damit freiwilligen Rentenversicherung. Diese zielt darauf ab, dass die Renten der aktuellen Generation von Zahlenden, wohl nicht mehr sonderlich großzügig ausfallen werden. Dies bedeutet, dass hier eine private Vorsorge diese Lücke füllen soll. Das Prinzip der Riester Rente ist sehr einfach. Während der aktiven Zeit als arbeitender Mensch, zahl der versicherte Arbeiter regelmäßig einen bestimmten Beitrag in eine private Rentenversicherungskasse ein. Dies kann ein Banksparplan sein oder auch ein Fond. Dazu kommt, dass der Staat einige Zuschüsse zu dieser Rentenversicherung hinzufügt. Darüber hinaus kann der versicherte Arbeiter einige Steuerfreibeträge erhalten.

Da sämtliche Produkte aus dem Sortiment der Riester Rente auf staatlicher Basis zertifiziert sind, verpflichtet sicher die Versicherungsgesellschaft den einbezahlten Betrag mindestens in der Höhe der eingezahlten Summe wieder auszuzahlen, dazu kommt eine Mindestverzinsung von zuzüglich 2,75 Prozent. Aus diesem Grund ist die Rendite der Riester-Rente auch weit über den durschnittlichen Zins vergleichbarer Anlagen und dazu überaus sicher. Grundlegend sollte sich jeder junge Mensch der heutigen Zeit eine private Rentenversicherung zulegen. Der Grund dahinter ist, dass die Rententöpfe immer leeren werden und daher die Versorgung, im Alter, zu einem Problem werden könnte.