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Zweitmarkt für Lebensversicherungen

Wer eine Lebensversicherung abschließt, kann diese jederzeit auch wieder kündigen oder verkaufen. Wer an Kapital herankommen muss, weil er dringend Geld braucht, kann dann seine Lebensversicherung dazu verwenden, einen finanziellen Engpass, wie zum Beispiel eine entstandene Arbeitslosigkeit, zu überbrücken.

Aber auch große Wünsche, die etwas mehr Geld kosten, können mit dem Kapital einer Lebensversicherung bestritten werden. Der Verkauf einer Lebensversicherung ist aber immer ein verlustreiches Geschäft für den Besitzer einer Police. Schlussgewinnanteile oder der Versicherungsschutz der Lebensversicherung verfallen dann natürlich, und es fallen recht hohe Stornogebühren an, die von der Auszahlungssumme abgezogen werden.

Meist ist es besser, sich für den Verkauf auf dem Zweitmarkt zu entscheiden, denn hier sind die Verluste nicht so hoch. Auf dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen werden gebrauchte Versicherungen verkauft, aber auch andere Kapitallebensversicherungen oder Rentenversicherungen. Der Käufer kauft die Versicherungen auf und führt sie bis zum Ende weiter. Es muss aber erst geprüft werden, ob eine Lebensversicherung für den Verkauf auf dem Zweitmarkt geeignet ist.

Der Hintergrund für den Zweitmarkt besteht darin, dass nahezu jede zweite Lebensversicherung vor dem Ablauf in Deutschland inzwischen gekündigt wird. Hier entsteht ein Stornovolumen von mehr als 10 Milliarden Euro. Der Versicherungsnehmer macht Verluste und bekommt nur den Rückkaufswert ausbezahlt. Der Zweitmarkt hat sich herausgebildet um hier eine Möglichkeit anzubieten die Lebensversicherung mit weniger Verlust zu verkaufen. Ob nun eine bestimmte Versicherung für den Verkauf geeignet, ist wird durch einen Vergleich der anfallenden Kosten entschieden.

Jeder, der an den Verkauf einer Lebensversicherung denkt, sollte aber zunächst überlegen, ob es nicht günstiger ist die Lebensversicherung als Sicherheit für einen üblichen Ratenkredit zu verwenden. Wenn man genügend in die Versicherung einbezahlt hat, das heißt, dass die Laufzeit schon ein ordentliches Kapital angesammelt hat, ist es meist günstiger so vorzugehen. Wer diese Möglichkeit nicht in Betracht zieht oder noch zu wenig Kapital eingezahlt hat, kann sich dann auf dem Zweitmarkt orientieren.

Bei Policen direkt ist es möglich schnell und unkompliziert die nötigen Informationen zu bekommen und eine Lebensversicherung zu verkaufen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Der Aufkäufer führt die Versicherung weiter, und dadurch entfallen die sonst üblichen Stornokosten der Lebensversicherung. Der Verkäufer erhält also einen Kaufpreis der über dem Rückkaufswert der Lebensversicherung liegt.

Der Käufer bekommt dann die Ablaufleistung der Police zugeschrieben. Bei einem Verkauf auf dem Zweitmarkt erhält der Verkäufer also immer mehr für die Versicherung als bei einer Kündigung. Bei bestimmten Lebensversicherungen erhält der Verkäufer sogar einen Todesfallschutz, anders als beim einer Kündigung der Versicherung. Es eignen sich aber nicht alle Lebensversicherungen für den Verkauf auf dem Zweitmarkt.

Beim Verkauf auf dem Zweitmarkt wird genau geprüft wie die Lebensversicherung geeignet ist. Dies wird je nach Ausgestaltung des Vertrages bestimmt. Hierfür sind die Versicherungsbedingungen und Überschussdeklarationen entscheidend. Die BVZL Qualitätskriterien sind bestens geeignet um hier ein Angebot einzufordern.

Manche Verträge sind besser geeignet als andere, und hier werden dann entsprechende Angebote an den Verkäufer weitergeleitet. Für manche Policen gibt es gute Angebote für andere überhaupt keine. Über bestimmte Plattformen im Internet können die Versicherungen eingestellt werden, wie zum Beispiel Policen direkt, und dort auf ihre Investoren warten, die dann ein entsprechendes Angebot machen.

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