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Was sollten Eltern in versicherungstechnischen Fragen bedenken?

Die Freude ist groß, wenn ein Kind geboren wird. Doch schnell kommt die Frage auf, was auch in finanzieller Hinsicht bedacht werden sollte. Viele Eltern fühlen sich dadurch unnötig belastet, wie zum Beispiel auch mit der Frage, welche Versicherungen das Neugeborene benötigt.

Besonders wichtig ist natürlich zunächst einmal der Krankenversicherungsschutz, der in Deutschland genau gesetzlich und rechtsverbindlich geregelt ist. Ob gesetzliche oder private Krankenversicherung hängt vom Status der Eltern ab. Üblicherweise wird das neugeborene Kind gleich nach der Geburt bei der Krankenversicherung der Eltern angemeldet und bei der gesetzlichen Versicherung sogar beitragsfrei mitversichert. Sind die Eltern privat versichert, erhält das Kind seine eigene Versicherungspolice. Die Krankenversicherungen sind dazu verpflichtet, das Kind mitzuversichern. Besitzen die Eltern unterschiedliche Krankenversicherungen, so wird das Kind meist bei dem Elternteil mit dem höheren Einkommen mit versichert.

Mit der Geburt des ersten Kindes fällt auch der für Kinderlose erhöhte Beitrag zur Pflegeversicherung weg, wodurch Eltern finanziell etwas entlastet werden. Weitere Versicherungen werden erstmal nicht direkt nach der Geburt benötigt, sie können nach und nach abgeschlossen werden.

Auch wenn, entgegen der weit verbreiteten Meinung, Eltern nur dann für ihre Kinder haften, wenn den Eltern eine Verletzung der Aufsichtspflicht nachgewiesen werden kann (generell sind Kinder unter sieben Jahren deliktunfähig, d.h. sie bzw. die Eltern können in einem vom Kind verursachten Schaden nicht belangt werden), sollten sie spätestens im Krabbelalter an eine private Haftpflichtversicherung denken. Gerade nahestehende Personen wie Verwandte, Freunde oder Nachbarn sind häufig von den Schadensfällen betroffen, meistens übernehmen Eltern die unangenehme Ausgleichszahlung aus eigener Tasche. Solche Situationen können jedoch ganz einfach vermieden werden, indem die Eltern ihre deliktunfähigen Kinder direkt nach der Geburt in einem Familientarif explizit mitversichern.

Im Internet finden Sie beispielsweise mit wenigen Klicks einen guten Überblick über die verschiedenen Tarifangebote und können in aller Ruhe das für Sie passende Angebot heraussuchen. Meist ist die Familien-Haftpflichtversicherung günstiger als die Familienmitglieder separat zu versichern: also auch eine auf Dauer nicht unerhebliche Ersparnis für die Eltern.

Falls noch nicht vorhanden, sollten die Eltern – insbesondere der Hauptverdiener der Familie – eine Risikolebensversicherung abschließen. Diese Versicherung schützt die hinterbliebenen Angehörigen im Todesfall des Hauptverdieners vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten, die nicht selten dem Ruin gleichen können. Auch hier ist man gut beraten, wenn man sich vorher ausführlich darüber informiert, beispielsweise auch über Internet.

Es ist sinnvoll, sich ausführliche Informationen über die verschiedenen Angebote und Angebotsbedingungen einzuholen, bevor ein Vertrag unterschrieben wird. Schließlich sollte der Versicherungsschutz ja an die eigenen Bedürfnisse individuell angepasst werden, aber dennoch die Haushaltskasse nicht zu sehr mit den regelmäßigen Prämienzahlungen belasten. Ist bereits eine (Risiko-)Lebensversicherung vorhanden, sollte man überprüfen, ob sie auch im Todesfall zahlt und sie gegebenenfalls nach oben anpassen, damit der Hinterbliebenenschutz auch wirklich auf die veränderte familiäre Situation angepasst ist.

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