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Die teuren Veränderungen bei den Unisex-Tarifen

Seit Ende letzten Jahres zahlen Männer und Frauen die gleichen Tarife in den Versicherungen. Damit gibt es aber auch die gleichen Leistungen für beide Gruppen, bzw. den gleichen Versicherungsschutz. Die große Frage, die sich stellte war, für wen denn eigentlich die Tarife nun günstiger wurden und wie sich das auf die Versicherungsart auswirken würde.

Die Konsequenzen lassen sich nun erahnen, und wie schon vorhergesagt, wurde es für die Männer empfindlich teurer in den entsprechenden Versicherungen. Aber nicht nur bei den Männern gibt es Verteuerungen, denn auch bei den Frauen schossen die Beiträge in die Höhe. Die Überraschung lag bei den Krankenversicherungen denn dort wurde es für beide Gruppen teuer was nicht gerade mit Freude bei den Kunden ankam.

Auch in der Pflegerente gab es gravierenden Veränderungen, denn hier werden die jährlichen Renten noch einmal um bis zu 3000 Euro gekürzt, Frauen erhalten hier bis zu 1000 Euro weniger. Bei anderen Versicherungen wie bei der betrieblichen Altersvorsorge wurde um bis zu 8 Prozent gekürzt, das aber nur bei den Männern, wohingegen die Frauen hier profitierten.

Die Unisex Umstellungen vom Jahresbeginn haben die Versicherten in der Renten und Pflegeversicherung, sowie in der BU und er Krankenversicherung alles übertroffen.

Folgen der Gleichstellung bei den neuen Tarifen

Bevor die Umstellung gemacht wurde hatten die Versicherungen die unterschiedliche Lebenserwartung von Männern und Frauen als einen großen Unterschied ausgemacht und hier die Grundlage für unterschiedliche Berechnungen gesehen. Nun hat der Gesetzgeber die Gleichstellung aufgehoben, und somit alles auf den Kopf gestellt.

Ein Fakt ist, dass Frauen länger leben als Männer, und dafür mussten die Männer bisher weniger bezahlen als die Frauen. Für Rentenpolicen und Berufsunfähigkeitsversicherungen hatten die Männer günstigere Tarife da sie die Leistungen laut Statistik nicht so lange in Anspruch nehmen wie die Frauen. Bei der gleichen Einzahlung haben Frauen aufgrund ihrer längeren Lebenserwartung also weniger Rente bekommen als die Männer. Ab diesem Jahr müssen die Männer also für die längere Lebenserwartung der Frauen mitbezahlen.

Dies gilt aber nur für neu abgeschlossene Verträge, die alten Verträge der Bestandskunden sind davon nicht betroffen. Die Folge davon ist aber dass die Kalkulation der Versicherungen nun eine andere ist. Denn wie viele Männer und Frauen schließen zukünftig noch eine Versicherung ab? Es sollten eigentlich genauso viele Männer wie Frauen eine private Rentenversicherung haben. Aufgrund der neuen Gesetzte aber werden es diese Jahr wohl überwiegend Frauen sein die eine neue Versicherung abschließen.

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