Risikolebensversicherungen sind schon ab einem Betrag von 50.000 Euros zu bekommen. Hier empfiehlt es sich aber immer, de Risikolebensversicherung auf die Summe, die abgedeckt werden soll, anzugleichen. Dies ist natürlich auch immer eine Frage des finanziellen Rahmens. Je höher die Versicherungssumme sich beläuft, desto höher sind natürlich auch die monatlichen Raten. Dieser Weg kann dadurch umgangen werden, wenn die Laufzeit über einen sehr langen Zeitraum geht.

Risikolebensversicherungen haben allgemein die Tendenz, dass sie nach Ablauf der Laufzeit nicht zur Verfügung stehen, wenn der Versicherungsnehmer nicht verstorben ist. Es gibt aber immer wieder Zusatzpakete, in denen eine Risikolebensversicherung umgetauscht werden kann, in eine kapitalertragende Lebensversicherung. Hier wird zwar die bezahlte Summe mitübernommen, aber es muss ein Aufpreis gezahlt werden.

Wie berechnet sich eine Risikolebensversicherung?

  • Risikolebensversicherungen sind immer abhängig von der vereinbarten Versicherungssumme. Hier macht es bei der monatlichen Rate einen gravierenden Unterschied, ob sich die Summe auf 50.000 oder 300.000 Euro beläuft. Mit einem Versicherungsrechner, der bei vielen Anbietern kostenlos zur Verfügung steht, können die monatlichen Belastungen so ermittelt werden. Hier sollte aber immer bedacht werden – die monatlichen Raten sind über einen sehr langen Zeitraum hinweg zu bezahlen. Hier handelt es sich meistens um Zeiträume von mehreren Jahrzehnten. Diese Raten sollten auch noch bezahlt werden können, wenn das Einkommen sich ändert. Werden nämlich die Raten nicht mehr geleistet, können Versicherungen entweder gestundet werden, was sich natürlich an der Endsumme auswirkt. Es gibt auch die Möglichkeit, dass die Versicherung ihren Schutz einfach zurücktritt, und die eingezahlte Summe ist dann verloren. Wenn beim Versicherungsrechner ein hoher Betrag aufscheint, sollten lieber die Laufzeit und die Endsumme ein wenig variiert werden, bevor zu hohe finanzielle Belastungen entstehen.
  • Wer eine gefährliche Sportart ausübt oder einem gefährlichen Hobby nachgeht, sollte dies immer bei der Versicherung angeben. Bei manchen Versicherungen werden damit vielleicht Ausschlüsse stattfinden, oder aber die Versicherungssumme wird höher angesetzt. Aber wenn die Informationen verschwiegen werden und die Versicherung kommt im Nachhinein auf dieses Hobby drauf, hat sich der Versicherte vertragsbrüchig verhalten und der Vertrag kann beendet werden.
  • Beim Abschluss einer Risikolebensversicherung spielt auch immer das Alter des Versicherten eine Rolle. Je jünger der Versicherte ist, desto günstiger belaufen sich auch immer die Raten.
  • Der gesundheitliche Zustand des Versicherten sollte einwandfrei sein. Bei einer Versicherungssumme ab 200.000 Euro wird von der Versicherung immer auch eine Gesundheitsprüfung verlangt. Die Kosten für diese Untersuchung trägt der Versicherungsträger, da es für ihn eine Absicherung bedeutet. Bei Summen bis 200.000 Euro werden meistens nur Rücksprachen mit dem behandelten Arzt gehalten. Auch bei der Gesundheitsprüfung sollten immer richtige Angaben geleistet werden, da auch hier ein Vertragsbruch stattfindet, wenn die Versicherung im Nachhinein auf falsche Angaben draufkommt.

Risikolebensversicherungen stellen immer eine finanzielle Absicherung dar. Bevor es aber zu einem Abschluss kommt, sollten immer die eigenen Interessen, die an diese Versicherung gerichtet werden, an diese angeglichen werden. Hier sollte ein gesunder Mittelweg gefunden werden. Bei einem Berater oder aber auch im World Wide Web können sich hierzu ausreichend Informationen eingeholt werden.